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Die Kinder der Naturgruppe haben vor einigen Wochen im Alandsgrund in einem kleinen Tümpel Molche entdeckt. Seitdem besuchen wir die Molche regelmäßig und beobachten wie sie sich verändern. Am Anfang waren sie noch ganz klein. Im Laufe der Zeit haben wir gemerkt, dass es ganz unterschiedlich aussehende Molche in diesem Teich gibt. Woran das wohl liegt? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen und haben herausgefunden, dass die Weibchen anders aussehen wie die Männchen, und es auch noch ganz verschiedene Arten von Molchen gibt, manche sehen aus wie kleine Drachen. Unser Interesse war nun geweckt und wir haben die Molche weiter erforscht und sind nun alle Molchexperten. Hier einige Infos über den Molch: 

Es gibt verschiedene Molcharten wie z.B. Gartenmolch, Streifmolch, Wassermolch oder auch kleiner Salamander.  

Der Teichmolch kann etwas ganz Besonderes, er kann an Land wie auch im Wasser leben, diese Tiere nennt man Amphibien. Von Herbst bis Frühjahr lebt der Molch an Land, in dieser Zeit sehen sich Frau Molch und Herr Molch noch sehr ähnlich (hellbraun mit dunklen Tupfen). Aber wenn sie im Frühjahr umziehen in den Teich findet eine wundersame Verwandlung statt. Die Weibchen werden etwas kräftiger in ihrer Farbe und die Männchen werden zu kleinen Mini-Drache. Sie bekommen einen gewellten Kamm über den ganzen Rücken bis zum Schwanz und einen knall-orangenen Bauch und große Flecken. Der Teichmolch kann bis zu 11 Zentimeter lang werden.  

Leider ist die Molchzeit für uns bald vorbei, da der Tümpel immer kleiner wird und die Molche sich im Schlamm und an Land verstecken, aber wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn die Molche zum Laichen wieder in den Tümpel kommen.

 

Sandra Düx
Naturgruppe

 

 

Wie sehr das Thema Corona selbst die Krippenkinder beschäftigt ist nicht zuletzt dann zu erkennen, wenn ein Kind „Corona, Corona, Corona“ vor sich hinsingt. 

Schon beim Bringen spüren die Kinder, dass auch die Kita nicht mehr die vertrauten Abläufe bieten kann. Eltern und Erzieher bewegen sich mit Mundschutz im Raum, die vertrauten Gruppen wurden aufgelöst und die Zusammensetzung der Gruppen und die Erzieher haben sich zum Teil ebenfalls verändert.  

Nachdem nun ca. 50% der Kinder wieder zurück in der Kita sind lässt sich der Mehraufwand durch die erforderlichen Hygienemaßnahmen noch gut organisieren. Eine große Herausforderung wird dies ab dem 15.6.2020 wenn ca.90% der Kinder wieder zurück in der Einrichtung sind.  

Schön ist es zu erleben, wie selbst der Großteil der Kleinkinder nach dieser langen Zeit wieder in der Kita angekommen sind. Täglich begegnet uns ein Strahlen und wir spüren und hören, dass es den Kindern zum einen in der Zeit zu Hause gut ging und sie die intensive Zeit ohne Kita genossen haben. Und gleichzeitig die Freude zu sehen, wie sie es jetzt genießen wieder in der Kita zu sein. Sicher kommt dem zu Gute, dass die Gruppen noch klein sind und mehr Zeit für das Einzelne Kind bleibt. So erleben wir insgesamt eine sehr entspannte Atmosphäre und wir sind froh, die Kinder wieder in der Einrichtung zu haben!

 

 

Seit September existiert nun schon unsere Naturgruppe als erste Kindergartengruppe an der „Sternwarte“. Während die ersten Monate die Konzentration darauf lag, die Gruppe aufzubauen, die Kinder beim ankommen zu begleiten und sich als Gruppenteam zu finden blieb die Gestaltung des Außengeländes auf der Strecke.  

Für April war eine Aktion mit Eltern geplant, insbesondere den Bereich des Außengeländes für die Naturgruppe zu gestalten. Doch dann kam Corona. Alle Veranstaltungen mussten abgesagt werden, die Kinder zu Hause bleiben und das Team hatte plötzlich Zeit.  

Diese wurde effektiv genutzt. Ein richtig kleines Heim ist vor dem Bauwagen entstanden. Es wurden zwei Matschküchen gezimmert, eine Waschstation und ein Lagerplatz gebaut, eine Loungeecke zum kuscheln und sich zurückziehen, so wie viele verschiedene Pflanzbereiche und ein Regenwurmterrarium entstanden.

Die ersten Kinder, die die Notbetreuung nutzen fanden gleich großen Gefallen an den vielfältigen Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten und nutzen ihr neues Reich. Jetzt bestehen nur noch Bedenken, dass die Kinder gar keine Lust mehr auf Exkursionen haben….

Nach der Eröffnung unserer Krippe im vergangenen Herbst werden wir ab September weiter expandieren. An unserem neuen Standort „Sternwarte“ siedeln wir ab September 2019 eine Naturgruppe für Kinder im Alter von 3-6 Jahren an.

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