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Erlebniswelten im Alltag

Spielend lernen die Kinder ihre Umwelt zu begreifen. Bis zum Eintritt in die Schule ist das Spiel ihre Haupttätigkeit.

Das Spiel ist gekennzeichnet durch die Auseinandersetzung mit sich selbst, mit anderen, mit der Umgebung und dem Material. Im Spiel können die Kinder selbst ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten erkennen und ausbauen. Bezeichnend für die „offene Arbeit“ sind die individuellen Projekte denen die Kinder nachgehen. Hier haben sie die Möglichkeit, sich den Themen ihren „Zeitfenster“ entsprechend zu widmen.

Aus der Freude am Tun schöpfen die Kinder immer wieder neue Ideen und probieren aus. Misserfolge bei diesem Tun überwinden sie in der Regel leicht und beginnen von vorne. Erfolge, die sie erzielen, sind der Antriebsmotor für neue Schritte, neue Versuche und für ihre Entwicklung.

Das gemeinsame Spiel der Kinder untereinander birgt einen reichhaltigen Erfahrungsschatz des menschlichen Miteinanders und trägt somit wesentlich zur Erreichung von sozialen Kompetenzen bei.

Versuch und Irrtum, Erfolg und Misserfolg, Freude und Schmerz, Chef sein und sich unterordnen müssen, anerkannt und ausgeschlossen werden - mit all diesen Erfahrungen aus ihrer Spielwelt werden sie ihr ganzes Leben konfrontiert sein.

 

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