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Gewusst wie ist die Devise!

In der Umsetzung unserer Grundhaltung orientieren wir uns am Konzept der „offenen Arbeit".
Wir betrachten das Kind als Akteur seiner Entwicklung und geben ihm hierfür Freiraum, Unterstützung und Impulse. Ein wichtiger Bestandteil ist das Mitbestimmungsrecht, das sich den Kindern in vielen Aspekten der Tagesstruktur bietet und in Form der „Kinderkonferenz" seine konkrete, demokratische Form findet.

Gemäß des Mottos „Kinder brauchen Wurzeln" steht ein konsequenter Beziehungsaufbau an oberster Stelle. Der erste Schritt hierfür liegt in einer klar strukturierten Eingewöhnungzeit. Die Loslösung von den Eltern wird schrittweise vollzogen und das Tempo der Kinder hierbei berücksichtigt. Naturgemäß benötigen die jüngeren Kinder hierfür mehr Zeit als die Kinder, die direkt in die Bezugsgruppen aufgenommen werden.

Für Kinder ab 1 bis 3 Jahren stellt die Kleinkindgruppe die notwendige Grundlage dar, um Sicherheit zu gewinnen und Vertrauen zu fassen. Sobald die Kinder die für sie notwendigen Grundlagen erworben haben, ermöglicht ihnen ein gleitender Übergang die nahtlosen Anknüpfung an die Bezugsgruppen.
Kinder, die wir direkt in die Bezugsgruppen aufnehmen, begleiten wir anfangs sehr intensiv. Mit zunehmender Sicherheit können sie die Freispiel- bzw. Freiarbeitszeit ihren Bedürfnissen entsprechend gestalten. Hierfür stehen die verschiedenen Funktions- und Spielbereiche zur Auswahl.

Die dreimal am Tag stattfindenden Treffen in den Bezugsgruppen geben ihrem Tagesablauf Struktur und Sicherheit. Sind ihnen die Abläufe und Strukturen vertraut, haben sie die Möglichkeit sich durch unser „Stufensystem" zusätzliche Freiräume zu erarbeiten.

Die Bildungsarbeit findet auf verschiedenen Ebenen statt. Projekte, gezielte Angebote, Arbeitsgemeinschaften und Impulse in den verschiedenen Funktionsbereichen bilden die Basis für individuelle und gemeinschaftliche Wissensaneignung.

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