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so schwierig hatte es sich J. nicht vorgestellt und war anfangs ein bisschen frustriert als es ihm nicht auf Anhieb gelang aus Erde, Sand und Wasser Lehm herzustellen. Obwohl es für ihn als „Naturgruppen-Kind“ sonst selbstverständlich ist im Matsch zu schaffen, suchte er sich für diese Aufgabe doch lieber Stöcke als Werkzeug, um zu vermeiden den Lehm direkt anzufassen. Unsere Berufspraktikantin Nele M. hatte über mehrere Wochen gemeinsam mit einigen Kindern der Naturgruppe ein „Landart-Projekt“ durchgeführt. Diese in den 60er Jahren in den USA entstandene Landschaftskunst basiert darauf, dass ausschließlich mit Naturmaterialien gearbeitet wird und die Kunst dortbleibt, wo sie hergestellt und somit vergänglich ist. Häufig gestalten Kinder mit Materialen, die sie in der Natur finden. Diese Beobachtung griff die Berufspraktikantin auf und brachte zusätzliche Impulse ein. Zunächst nahm Nele M. wahr, dass die gestellten Aufgaben durchaus eine Herausforderung für die Kinder darstellten. Mit jedem Tag tauchten die Kinder jedoch tiefer in ihr Projekt ein und schafften fantasievolle und kreative Kunstwerke. Ausgerüstet mit einem kleinen Körbchen zogen sie meist zu Beginn los, um das benötigte Material zu sammeln. So legten sie mit unterschiedlichsten Materialien den Körperumriss eines Kindes nach, bauten ein Vogelnest und füllten dies mit Moos, Rinde und Blättern gemütlich aus. Sie gestalteten eine Blüte, für die jeder sein eigenes Blütenblatt legen durfte und backten Pizza. Dies machte den Kindern besonders viel Spaß. Jeder durfte sich aus Zapfen, Rinde und Gras seinen eigenen Belag kreieren – hmm, ein Augenschmaus… Aus Lehm sollten Fabelwesen entstehen, doch das richtige Mischungsverhältnis herauszufinden war schwierig. Der Lehm war zu bröselig und fiel von den Baumrinden immer wieder ab. Die Kinder experimentierten so lange, bis sie mit der Steinskulptur im Außengelände eine Oberfläche fanden, an der der Lehm hafteten, blieb. Das kontinuierliche dranbleiben und die unterschiedlichen Aufgabenstellungen hinterließen bei den „Projektkindern“ einen bleibenden Eindruck. Immer wieder knüpfen sie auch jetzt im Spiel an diese Erfahrungen aus dem Projekt an, kreieren neue Ideen und gestalten weitere Kunstwerke. Es ist schön zu beobachten, dass mittlerweile die anderen Kinder der Naturgruppe infiziert sind und sich in „Landart“ üben.

Geheimbotschaft vom Osterhasen

„Wir brauchen mal ein Schwarzlicht“, mit dieser Bitte kamen die Kinder mit einem leeren Stück Papier in der Hand auf die Erzieherin zu. „Wir haben eine Geheimbotschaft vom Osterhasen entdeckt“. ...

Es weihnachtet.....

Die verschlossenen Türchen am Adventskalender werden überschaubar und die Aufregung auf die heilige Nacht steigt. Seit Tagen wird in unserem Haus gebastelt, dekoriert und Heimlichkeiten ausgetauscht ...

"Eine E-Mail für den Nikolaus"

Voller Aufregung kamen die Kinder am Freitag mit der Bitte „Kannst du dem Nikolaus eine E-Mail schreiben? Er hat ein paar Socken vergessen“ In den Tagen zuvor brachten die Kinder von zu Hause Socken ...

Kunst aus Lehm und Blätter

so schwierig hatte es sich J. nicht vorgestellt und war anfangs ein bisschen frustriert als es ihm nicht auf Anhieb gelang aus Erde, Sand und Wasser Lehm herzustellen. Obwohl es für ihn als „ ...

Faszination Jesusgeschichten

besonders die Erzählung vom Abendmahl beschäftigte J. noch tagelang. Egal ob in der Kita oder zu Hause wollte er immer wieder über die gehörten Geschichten sprechen. Selbst die Jüngsten blieben voller ...

Auf der Spur der Schnecken

Ganz vorsichtig nimmt F. die Schnecke auf die Hand und betrachtet voller Faszination sein neuestes „Fundstück“. Schnell sind auch die anderen Kinder da, um sich das kleine Kriechtier genauer ...

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